Meine Seminare im Rahmen der Volkshochschule München / Buchenried

leoni

Seminare an der Volkshochschule München

Offenes Programm im Gasteig – Philosophie aktuell

Ausgehend von Problemen des Alltags werden wir in dieser Vortragsreihe den philosophischen Hintergrund aktueller Fragen erläutern. Bei der Diskussion dieser Fragestellungen werden wir auf das Wissen der großen Philosophen zurückgreifen. Die vorgeschlagenen Themen verstehen sich als Angebot zur Diskussion. Sie können darüber hinaus Fragen aufwerfen und zur Debatte stellen.

J 130080 – Offenes Programm | 10.10.2019 bis 31.1.2020 – (nicht: 31.10., 26.12.2019 und 2.1.2020 wegen Ferien/Feiertagen) | 13 x Donnerstag, 10.00 – 11.30 Uhr
Volkshochschule München, Gasteig | Rosenheimer Straße 5 – Raum 0115 | www.mvhs.de

Im Rahmen des „Offenen Programms“ bieten wir Ihnen Kurse an, die Sie ohne Anmeldung spontan besuchen können. Sie nehmen teil, so oft Sie möchten und bezahlen nur für den einzelnen Besuch. | jeweils 7.- € | Auch mit MVHS-Card | barrierefrei.

Seminar Haus Buchenried

Nihilismus-Décadence-Utopie

Der Nihilismus unserer Zeit baut auf einen fatalen Wohlstands-Fatalismus. Viele erwarten von der Zukunft nur noch den Abstieg. Doch wer keine Hoffnung hat, gestaltet keine Zukunft. Bei ihm grassieren schwarze Utopien und Décadence-Stimmungen. Tatsächlich ist die demokratische Eigentums- und Eigensinns-Gesellschaft die materielle
Basis unseres Lebens. Ihr fehlen aber die Bürger mit Visionen. Freiheit muss man im Bewusstsein tragen. Existenz wird in Selbstpraxis erfunden. Am Freiheitsentwurf unserer Demokratie, als reale Utopie, gilt es zu arbeiten.

K810018 – Wochenendseminar | 13.3. – 15.3.2020 | Dr. Xaver Brenner
Beginn: Freitag 18.00 Uhr | Ende: Sonntag 14.00 Uhr | Kosten: € 95 Seminar + € 130 Pension
Haus Buchenried | Assenbucherstr. 45 | 82335 Berg-Leoni | Telefon 08151 9620-0 | www.buchenried.de

Vortragsreihe am VHS Bildungszentrum München Einsteinstraße 28

Europäische Verfassungs-Demokratie oder autoritärer Gesetzes-Staat

Ob eine Gesellschaft in guter Verfassung ist, oder ob sie nur durch Gesetze ordentlich regiert wird, das sind existenzielle Fragen. Sie kreisen alle um das „gute Leben“ (Sokrates). Es fällt nicht vom Himmel, sondern muss durch die Bürger in Interessenkämpfen erfunden und weiterentwickelt werden. Jede Diktatur hat Gesetze. Jede Aristokratie eine staatliche Ordnung. Oligarchien und selbst Mafia-Staaten folgen Regeln. Doch ihre Rechts-Ordnungen orientieren sich nicht an der Volkssouveränität, sondern an der souveränen Tyrannen-Macht, um ihre Völker zu unterdrücken und auszubeuten. Wie entgleitet den Bürgern ihre Demokratie? Warum entwickeln Gemeinschaften Untergangs-Szenarien? Aus der Geschichte lässt sich nicht nur lernen, wie eine demokratische Verfassungsordnung dem widerstehen kann, sondern auch, dass der Ort der Krise auch immer der Lern-Ort war und ist, das bessere Demokratiemodell zu denken.

Die antike Demokratie im Kampf mit dem inneren und äußeren Cäsarismus
J132391 – Mittwoch, 8.1.2020, 18.00 – 19.30 Uhr

Klosterordnung und Feudalstaat im Konflikt mit der demokratischen Stadtverfassung und dem mittelalterlichen Föderalismus
J132392 – Mittwoch, 15.1.2020, 18.00 – 19.30 Uhr

Demokratische Revolution contra konstitutionelle Restauration
J132393 – Mittwoch, 22.1.2020, 18.00 – 19.30 Uhr

Europäische Demokratie im Kampf mit Bonapartismus und Faschismus
J132394 – Mittwoch, 29.1.2020, 18.00 – 19.30 Uhr

Volkshochschule München Bildungszentrum | Einsteinstraße 28 *** neuer Veranstaltungsort ***
Preis 7,- EUR pro Vortrag. Restkarten vor Ort | auch mit MVHS-Card | www.mvhs.de

Vortragsreihe am VHS Bildungszentrum München Einsteinstraße 28

Warum es sich lohnt, Hegel zu lesen – Zum 250. Jahrestag seiner Geburt (27.8.1770)

Große Philosophen erfassen stets „ihre Zeit in Gedanken“. So lohnt es sich, Hegel beim Philosophieren über die Schulter zu schauen. Von ihm können wie lernen wie Denken, Nachdenken und Vorausdenken funktionieren. Seine Gedankenwelt entstand aus seinem Verständnis der Liebe und seine Denkweise führt, als Phänomen des Geistes, zur Schöpfung des Werdens. Da sich der Weltgeist jedoch ewig wiederholt, mündet alles in einer großen Begrenzung. Die Aporie seines ihn selbst begrenzenden Systems wird Ausgangspunkt der kritischen Rekonstruktion in drei Vorträgen
sein.

Die Idee der Liebe – Romeo und Julia. Entwürfe über „Religion und Liebe“
K135651 – Mittwoch, 17.6.2020, 18.00 – 19.30 Uhr

Phänomenologie des Geistes – Kinderstube existenzieller Dialektik. Das Subjekt-Objekt und das Leib-Seele-Problem.
K135652 – Mittwoch, 24.6.2020, 18.00 – 19.30 Uhr

Die Logik des Weltgeistes – Das Systemdenken zwischen Aufbruch und Verschließung des Denkens
K135653 – Mittwoch, 1.7.2020, 18.00 – 19.30 Uhr

Volkshochschule München Bildungszentrum | Einsteinstraße 28 *** neuer Veranstaltungsort ***
Preis 7,- EUR pro Vortrag. Restkarten vor Ort | auch mit MVHS-Card | www.mvhs.de

Einzelvorträge an der Volkshochschule München

Adorno und Heidegger: Über den Jargon der Eigentlichkeit und sein Scheitern

Eigentlich kritisiert Adorno den Jargon Heideggers als eine Sprachform die verbirgt. Als die Erzeugung einer Philosophie, die zum Mythos wird, weil sie sich der Verdinglichung in der Welt des Seienden (der Dinge) entziehen will. Hier begegnen sich beide Philosophien. Denn auch Adorno will sich durch Sprache und Inhalt der Verdinglichung – hier der kapitalistischen Warenwelt – entziehen. Die Negation als Methode wird für ihn zum Instrument. Mit ihr sucht er eine Metaphysik des Werdens. Beide Philosophien bleiben jedoch im Bereich des „nicht Identischen“ stehen. Was eigentlich werden soll verbleibt im Uneigentlichen. So verfehlen beide eine Genesis der Existenz, die aus der Sorge zur Erfindung von Lebensformen zur Vorsorge weiterschreitet. Wir werden sowohl nach den Widersprüchen als auch nach den Gemeinsamkeiten fragen.

K135510 – Vortrag | 19.6.2020 – Freitag, 18.00 – 19.30 Uhr
Volkshochschule München, Gasteig | Rosenheimer Straße 5 – Raum 0115 | Karte zu 7 € auch mit MVHS-Card www.mvhs.de

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