Meine Seminare im Rahmen der Volkshochschule München / Buchenried 2018

leoni

Seminare an der Volkshochschule München

Offenes Programm im Gasteig – Philosophie aktuell

Der Schwerpunkt in diesem Herbst 2018 /Winter 2019 liegt auf den Themen: Änderung der Lebenswelt, existenzielle Differenz und restauratives Denken, Politisierung der Religion und Steigerung der Kriegsgefahr, Demokratie contra Nationalismus, Wohlstands-Nihilismus und die Chancen seiner Überwindung. Ausgehend von Problemen des Alltags werden wir in dieser Vortragsreihe den philosophischen Hintergrund aktueller Fragen erläutern. Bei der Diskussion dieser Fragestellungen werden wir auf das Wissen der großen Philosophen zurückgreifen. Die vorgeschlagenen Themen verstehen sich als Angebot zur Diskussion. Sie können darüber hinaus Fragen aufwerfen und zur Debatte stellen.

H130080 – Offenes Programm | 4.10.2018 bis 24.1.2019 – (nicht 29.10. bis 2. 11. 2018 und 22.12. bis 5.1.) | 13 x Donnerstag, 10.00 – 11.30 Uhr
Volkshochschule München, Gasteig | Rosenheimer Straße 5 – Raum 0115 | www.mvhs.de

Im Rahmen des „Offenen Programms“ bieten wir Ihnen Kurse an, die Sie ohne Anmeldung spontan besuchen können. Sie nehmen teil, so oft Sie möchten und bezahlen nur für den einzelnen Besuch. | 77.- € (€ 7,- EK-Preis) | Auch mit MVHS-Card | barrierefrei.

 

Seminar Haus Buchenried

Die Metaphysik in unserem Denken

Wirklichkeit und Unwirklichkeit, Wahrheit und Unwahrheit, Welt und Hinterwelt (Nietzsche), das sind die Pole, in denen wir auf Kernfragen der Philosophie treffen. Seit Aristoteles den Begriff der Metaphysik prägte und wir von Substanz und Substrat sprechen, geistert die Frage nach dem ‚Wesen der Metaphysik‘ (Heidegger) durch unser Denken. Wie sehr bestimmt sie das Leib-Seele-Problem? Schopenhauer nennt es den ‚Weltknoten‘. Wie groß sind die Missverständnisse, wenn Nietzsche die Existenzphilosophie des Sokrates übersieht und Platon als verführten Metaphysiker bezeichnet? Mit der Debatte über die Seins-Philosophie Heideggers und die Negative Dialektik Adornos hat die Frage in jüngster Zeit einen neuen Aufschwung genommen. Ist die Metaphysik also ein ‚toter Hund’ oder ist es Zeit zu verstehen, wo ihre Grenzen liegen und wie wir immer noch von ihren Fragestellungen lernen können?

H820024 – Wochenendseminar | 9.11. – 11.11.2018 | Dr. Xaver Brenner
Beginn: Freitag 18.00 Uhr | Ende: Sonntag 14.00 Uhr | Kosten: € 95 Seminar + € 130 Pension
Haus Buchenried | Assenbucherstr. 45 | 82335 Berg-Leoni | Telefon 08151 9620-0 | www.buchenried.de

 

Vortragsreihe am VHS Bildungszentrum München Einsteinstraße 28

Utopien und Dystopien in der Philosophie- und Geistesgeschichte

Im Denken des Abendlandes gibt es einen utopischen und einen antiutopischen Strom. Beide sind nicht nur eng miteinander verknüpft, sie sind sogar wechselseitig voneinander abhängig. In den Utopien verstecken sich Antiutopien. Der hoffnungsvolle Aufbruch des Lebens – über die Sorge um die gelingende Zukunft – wird sofort mit der Frage des Scheiterns konfrontiert. Dystopien sind Furchtszenarien der Zukunft. Ihr Niemandsland (gr., utopia) liegt in den Fluchtwünschen und der Abwendung von der Realität. Hier konfrontiert sich das Geheimnis des Mensch-seins mit den Schwierigkeiten des Mensch-werdens. Auf diesem Hintergrund entstehen unsere optimistischen und pessimistischen Zukunftsentwürfe. In Wendezeiten wie der unseren spalten sich – entlang dieser Konfliktlinie – ganze Völker in feindliche Lager. Dieser Streit lässt sich besser verstehen, wenn wir den utopischen und dystopischen Hintergrund jener Theorien kennen, die unsere heutigen Weltbilder noch immer beeinflussen.

Religiöse Jenseitshoffnung (Eschatologie) im Judentum-Christentum und die Gegenutopie der apokalyptischen Erwartung des Weltendes (Apokalypse und Chiliasmus)
H131721 – Mittwoch, 10.10.2018, 20.00 – 21.30 Uhr

Demokratische Utopie der Polis und die ägyptisch-platonische Gegen-Utopie von Atlantis
H131722 – Mittwoch, 17.10.2018, 20.00 – 21.30 Uhr

Staatsutopien und technische Utopien (Morus, Campanella, F. Bacon) und die Dystopie des Freiheitsverlustes durch totalitäre Systeme (G. Orwell: 1984, A. Huxley`s: Brave New World)
H131723 – Mittwoch, 24.10.2018, 20.00 – 21.30 Uhr

Das Prinzip Hoffnung (Bloch) des Marxismus und Das Prinzip Verantwortung (Hans Jonas) in der liberalen Demokratie – Gibt es eine zerstörerische Dialektik der Aufklärung (Horkheimer / Adorno) und wie wirkt sie heute?
H131724 – Mittwoch, 31.10.2018, 20.00 – 21.30 Uhr

Volkshochschule München Bildungszentrum | Einsteinstraße 28 *** neuer Veranstaltungsort ***
Preis 7,- EUR pro Vortrag. Restkarten vor Ort | auch mit MVHS-Card | www.mvhs.de

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